„Alte Tradition – neuer Baum“

Maibaum aus neuem Wald bei der LDU in Bayern

Heuer musste sich Georg Hodolitsch, Vorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn Landesverband Bayern, in Geretsried-Stein einen neuen Waldbesitzer suchen, nachdem die jahrzehntelange treue Lieferantin des Maibaumes aus Königsdorf ihren Wald verkauft hatte. Es klappte mit dem neuen Waldbesitzer sehr gut und der diesjährige Maibaum zeigt sich fesch im Frühlingskleid. Hodolitsch musste sich mit seinem Nachbarn kräftig ins Zeug legen, um die Fichte mit kräftigem Stamm und schönem Gipfel aus dem Wald heraus zu ziehen und auf dem Leiterwagen nach Hause zu fahren. Das Aufstellen mit einem weiteren Nachbarn und seinem Sohn war ebenfalls anstrengend. Aber mit bayerischer Erfahrung und Muskelkraft gelang auch das. Schön war, dass dieses Mal „coronaleicht“ wieder mehr Nachbarn helfen durften und die Kinder begeistert den Baum schmückten. Die anschließende ungarndeutsche Brotzeit stärkte die Maibaumburschen und -madeln beim gemütlichen Beisammensein. Jetzt fehlt nur noch der Maitanz beim Baumschmeißen.

 

Quelle: Neue Zeitung

„Ein historischer Tag für unsere LDU“

Bundespräsidium der Landsmannschaft ehrt Dr. Friedrich A. Zimmermann und Otto Heinek () mit der Jakob-Bleyer-Medaille in Gold

„Die Bundeslandsmannschaft der Deutschen aus Ungarn verleiht als ihre höchste Auszeichnung in ganz besonderen Fällen und an ganz besondere Persönlichkeiten die Jakob-Bleyer-Medaille in Gold – heute ist so ein besonderer Tag!“, so die einführenden Worte des Bundesvorsitzenden Joschi Ament anlässlich der Verleihung an Dr. Friedrich A. Zimmermann und posthum an Otto Heinek.

Ament ging in seinen Laudationen auf das unterschiedliche – aber auch gemeinsame – Wirken der beiden Personen ein und würdigte deren Engagement für die Deutschen aus Ungarn und für Ungarndeutschen.

Fritz Zimmermann – geboren 1934, und damit Erlebnisgeneration – wurde noch als Kind am Ende des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland vertrieben. Schon früh hatte er Verbindungen zur Landsmannschaft und war seit 1969 Mitglied des Landesvorstandes in Baden-Württemberg, später auch Mitglied im Bundesvorstand und von 1999 bis 2006 Bundesvorsitzender der LDU in Deutschland.

Otto Heinek wurde 1960 in Ungarn als Sohn heimatverbliebener Ungarndeutscher geboren und gehört damit der Bekenntnisgeneration an. Seine Karriere bei den Ungarndeutschen nahm einen anderen Verlauf, denn er wurde 1999 hauptamtlicher Vorsitzender der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und übte dieses Amt bis zu seinem frühen Tod im August 2018 ununterbrochen aus.

Ament stellte auch die Gemeinsamkeiten der beiden Persönlichkeiten heraus, deren unermüdlicher Einsatz und grenzenloses Engagement – in Deutschland und Ungarn – zum Wohle der ganzen Volksgruppe sie zu den bedeutendsten ungarndeutschen Protagonisten des beginnenden 21. Jahrhunderts machten.

„Mit der Vereinbarung über die Zusammenarbeit der heimatvertriebenen und heimatverbliebenen Ungarndeutschen, die hier in Gerlingen im Oktober 2000 unterzeichnet wurde, haben die beiden damaligen Vorsitzenden ein historisches Dokument für alle Ungarndeutschen unterzeichnet“, wie der Bundesvorsitzende eindrucksvoll herausstellte. Keiner habe deshalb die Jakob-Bleyer-Medaille in Gold mehr verdient als Fritz Zimmermann und Otto Heinek.

„Bilder sprechen für sich“

Die Zeit vergeht, aber manches bleibt: Erinnerungen, Gefühle, aber auch Gegenstände. Diese stärken die Bindung zu unseren Vorfahren und bereiten uns auch in der Gegenwart eine heimische Atmosphäre.

Der vom Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek veranstaltete TrachtTag soll seit acht Jahren genau dazu beitragen, dass wir uns in der Gemeinschaft wiederfinden, dass wir wahrnehmen, wie vielen Menschen die Zugehörigkeit zum Ungarndeutschtum von großer Bedeutung ist. Die Bilder und Videos, die dieses Jahr für den TrachtTag eingeschickt worden sind, zeigen genau solche kleine, aber umso wichtigere Geständnisse durch die angezogenen Trachtenteile, die die Teilnehmer mit ihrer Alltagskleidung am 29. April kombinierten.

„Diese Mischung vom Alten und Neuen ist die Botschaft vom TrachtTag: Das Vergangene ist nicht unbedingt vergangen, sondern kann neu definiert werden. Ein altes Trachtenstück kann auch zur modernen Kleidung gut passen und diese besonders machen. So wie auch unsere ungarndeutschen Traditionen in unser Leben passen, wir brauchen sie nur auch in unserem Alltag zu pflegen”, meint Zentrum-Direktorin Monika Ambach.

Aus dem ganzen Land, aber auch dem Ausland wurden die Fotos zum Facebook-Event vom Zentrum hochgeladen. Egal ob in der Schule, im Kindergarten, Büro, Garten oder sogar im Krankenhaus, aber auch Zuhause, im Kreise von Freunden, die Ungarndeutschen feierten einen Tag lang ihre wunderschöne Tracht! Die Bilder sprechen eben auch dieses Jahr für sich!

(Fotos: www.zentrum.hu)

„Seien Sie heute einer von uns – seien Sie Ungarndeutsch!“

65. Bundesschwabenball in Gerlingen

„Sie glauben gar nicht, wie sehr ich diesem Tag entgegengefiebert habe“, so der Bundesvorsitzende Joschi Ament in seiner Eröffnungsrede zum 65. Bundesschwabenball in Gerlingen, der Patenstadt der Landsmannschaft und seit vielen Jahren Gastgeber zum alljährlichen Treffen der ungarndeutschen Gemeinschaft in Deutschland.

Trotz großer Freude und Euphorie waren in Gerlingen auch die Bilder vom Krieg in der Ukraine präsent und Ament wies darauf hin, wie sehr zerbrechlich dieses Wort „Frieden“ tatsächlich sei.

Er erinnerte an das Trauma der Vertreibung und des Heimatverlustes der eigenen Großeltern und Urgroßeltern vor 76 Jahren, das auch bei den Ungarndeutschen wieder wachgerufen wurde, und forderte aus den eigenen Erfahrungen dazu auf, die Bevölkerung in der Ukraine vor humanitären Katastrophen zu schützen und politisch motiviertes Unrecht unnachgiebig zu verfolgen, dass wieder Frieden einziehen möge in Europa.

In seinem Grußwort appellierte der Bundesvorsitzende immer wieder dazu, sich zu seinen ungarndeutschen Wurzeln und Identität zu bekennen. Nur so sei es möglich, sich den Herausforderungen von morgen zu stellen und den Fortbestand der LDU zu sichern. Er verwies dabei auf die Großereignisse der LDU im abgelaufenen Jahr, die ihn insgesamt zuversichtlich stimmen. Auch die Verbindungen zur Schwesternorganisation der LdU in Ungarn hob Ament besonders hervor.

„Wir müssen uns dafür einsetzen, dass unsere eigenen Familiengeschichten nicht in Vergessenheit geraten und dies generationen- und grenzüberschreitend“, so der eindringliche Appell des Bundesvorsitzenden.

Ament schloss mit den Worten: „Wir wollen als Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn gemeinsam unsere Brücke weiter bauen und ausbauen, Brücken zwischen den Menschen und Brücken der Menschlichkeit für ein friedliches und freiheitliches Miteinander ohne Krieg und ohne Flucht und ohne Vertreibung.“

 

„Wir wollen unsere vielfältige Gesellschaft zusammenhalten“

Natalie Pawlik ist neue Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Das Bundeskabinett hat die Bundestagsabgeordnete Natalie Pawlik zur neuen Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten berufen. Sie trat ihr Amt am 14. April an.

Natalie Pawlik wurde 1992 in Wostok in Russland geboren. Mit sechs Jahren kam sie mit ihrer Familie als Spätaussiedlerin nach Deutschland, wo sie in einem Aussiedlerwohnheim in Bad Nauheim lebte.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser erklärte: „Wir wollen unsere vielfältige Gesellschaft zusammenhalten. Dabei sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber den Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern, den Vertriebenen, den nationalen Minderheiten in Deutschland und den deutschen Minderheiten im Ausland sehr bewusst. Mit der Berufung von Natalie Pawlik zeigen wir: Minderheitenrechte zu schützen, ist ein sehr aktuelles und sehr wichtiges Thema für alle Generationen. Ich freue mich sehr, dass wir mit ihr eine junge Politikerin gewonnen haben, die mit ihrer eigenen Biografie und Erfahrung eine besondere Glaubwürdigkeit hat. Natalie Pawlik wird eine starke politische Stimme für Zusammenhalt und Teilhabe sein. Dem bisherigen Bundesbeauftragten Dr. Bernd Fabritius danke ich herzlich für seine wertvolle und wichtige Arbeit.“

Die neue Beauftragte Natalie Pawlik, MdB, führte aus: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die damit verbundenen Herausforderungen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, Minderheitenrechte im In- und Ausland zu schützen und den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken. Es entspricht der Lebensrealität vieler Menschen in Deutschland, einer nationalen Minderheit anzugehören oder eine Vertriebenen- und Aussiedlergeschichte zu haben. Sie haben Anerkennung und Teilhabechancen verdient. Ich sehe es als meine Aufgabe an, sie als Beauftragte der Bundesregierung mit diesem Anliegen zu unterstützen.“

Gleichzeitig hat das Bundeskabinett Dr. Bernd Fabritius mit Ablauf des 13. April von der Funktion des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten entbunden. Bundesinnenministerin Faeser dankt Herrn Dr. Fabritius für seine geleisteten Dienste und wird mit ihm als Präsident des Bundes der Vertriebenen weiterhin sehr eng zusammenarbeiten.

(Quelle: Neue Zeitung)

„Schwabenball in Gerlingen macht Lust auf mehr!“

65. Bundesschwabenball in der Patenstadt der Landsmannschaft

Nach zwei Jahren der pandemiebedingten Abstinenz konnte Gerlingens Bürgermeister Dirk Oestringer etwa 400 Gäste – darunter zahlreiche Ehrengäste aus dem In- und Ausland, aus Deutschland und Ungarn – in einer vollbesetzten Stadthalle begrüßen.

Besonders erfreut zeigte sich Oestringer darüber, dass Baden-Württembergs stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl zu seinem Wort stand und – nachdem er schon 2020 und 2021 als Ehrengast eingeladen war – im dritten Anlauf die Festrede anlässlich des Schwabenballs hielt.

Als höchsten Repräsentanten von Ungarn konnte Oestringer den ungarischen Generalkonsul in Stuttgart, Dr. András Izsák, begrüßen. Auch die Landesvorsitzende der LdU in Ungarn, Frau Ibolya Hock-Englender, zählte zu den besonderen Ehrengästen, die – wie József Michl, Bürgermeister von Gerlingens Partnerstadt Tata – die weite Anreise aus Ungarn auf sich genommen hatte.

Es sollte sich aber lohnen, denn nach der Eröffnung des 65. Bundesschwabenballs durch den Bundesvorsitzenden Joschi Ament und der Festansprache des Ehrengastes Minister Thomas Strobl konnte die Landsmannschaft ein reichhaltiges kulturelles Programm präsentieren.

Neben einer hochkarätigen Trachtenvorstellung mit weit über 100 Trachtenträgerinnen und Trachtenträgern wusste die Tanzgruppe aus Pußtawam ebenso zu begeistern wie der gemischte Chor aus Pußtawam und das Ungarndeutsche Folkloreensemble aus Wernau.

Nach dem offiziellen Programm lud die Johann´s Kapelle aus Waschludt bis nach Mitternacht zum Tanzen ein und konnte dabei auch so manchen Musikwunsch erfüllen.

Die beiden Gastgeber – Dirk Oestringer für die Patenstadt Gerlingen und Joschi Ament für die Patenkinder der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn – waren sich am Ende einig, dass dieser überaus gelungene Neustart der langen Tradition der Schwabenbälle nach der Pandemie „Lust auf mehr“ mache.

„DZM erhält wertvollen Grafik-Nachlass“

LDU schenkt dem DZM Trachtengrafiken der österreichischen Künstlerin Erna Piffl

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn schenkt dem Donauschwäbischen Zentralmuseum 131 Trachtengrafiken der österreichischen Künstlerin Erna Piffl (1904-1987). Sie dokumentieren die untergegangene Kleidungskultur der Ungarndeutschen.

Die Bilder der österreichischen Grafikerin und Trachtenforscherin Erna Piffl entstanden in den 1930er Jahren. Damals reiste Piffl durch deutsche Dörfer in Ungarn, um das dortige Kleidungsverhalten in Bildern und Texten festzuhalten. Ihr Buch „Deutsche Bauern in Ungarn“ (Berlin 1938) sorgte anschließend für eine weite Verbreitung der Bildmotive.

Erna Piffl war überzeugte Nationalsozialistin. Sie sah ihre Aufgabe darin, dem Untergang geweihtes, „gesundes deutsches Volksgut“ aufzuspüren und darzustellen. Als Volkskundlerin unternahm sie bis 1945 im Dienst verschiedener Auftraggeber Reisen innerhalb Österreichs, nach Südtirol, Rumänien und eben auch nach Ungarn. Dabei war es von vorneherein geplant, ihre Bilder in Büchern, Mappen und als Ansichtskarten massenhaft zu verbreiten.

Dennoch sind Erna Piffls Werke keine reine Propaganda. Sie verstand sich als volkskundliche Forscherin, befragte vor Ort die porträtierten Personen und hielt viele Hintergrundinformationen schriftlich fest. Fast alle von ihr gezeichneten Menschen sind mit Namen gekennzeichnet. Sie sind als Individuen porträtiert und nicht nur namenlose Modelle wie in Trachtendarstellungen üblich.

Die meisten Aquarelle, Temperabilder und Bleistiftzeichnungen verkaufte die Künstlerin im Laufe der Zeit an private Interessenten. 1980 erwarb der damalige Bundesvorsitzende der LDU, Prof. Gallus Rehm, 139 Blätter von der betagten Grafikerin. Später verfügte Rehm, dass die Bildermappe an das Donauschwäbische Zentralmuseum übereignet werden sollte. Im Museum sorgte der Anruf seiner Tochter allerdings für große Überraschung, denn bis dahin wusste dort niemand von der Existenz dieser Werke.

Am 9. April fand die feierliche Übergabe der Grafiken durch die LDU an das DZM statt. Museumsdirektor Christian Glass überreichte dem LDU-Bundesvorsitzenden Joschi Ament eine Schenkungsurkunde und bedankte sich bei allen, die zum Erhalt dieses wertvollen Bildbestandes beigetragen haben.

 

(Quelle: DZM)

„Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung“

Donauschwäbisches Zentralmuseum öffnet sein Haus ab dem 30. April 2022

Das Donauschwäbische Zentralmuseum (DZM) in Ulm setzt nach 20-jährigem Bestehen neue Schwerpunkte. Eine interaktive und erlebnisorientierte Ausstellung zur Kulturgeschichte der Donau und des Donauraums bietet ab dem 30. April 2022 auf 550 Quadratmetern erfahrbare Geschichten für die ganze Familie.

Herzstück des Museums bleibt die Darstellung der Geschichte der Donauschwaben vom ausgehenden 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die historische Dauerausstellung auf 1.000 Quadratmetern wurde im Rahmen des Umbaus grundlegend modernisiert und aktualisiert.

Mit neuem Titel, spannenden Exponaten aus dem Depot und neuen Geschichten führt die Ausstellung „Donauschwaben. Aufbruch und Begegnung“ in die Welt der Frauen und Männer, die von Migration und ihrem Leben zwischen Entbehrung und neuen Anfängen erzählen. Zeitzeugen berichten in Video-Interviews von ihren Erlebnissen während der Sowjetzeit in Rumänien, Ungarn und Jugoslawien. Donauschwaben können bei ihrer Auswanderung nach Amerika begleitet werden. Die Erfahrungen aus unterschiedlichen Kulturen, Kontakte und Sprachkenntnisse machen die Donauschwaben zu Vermittlern und Brückenbauern.

Die vollständig neue und interaktiv gestaltete Erlebnisausstellung „Donau. Flussgeschichten“ ergänzt das Angebot des DZM. Die Donau mit ihren rund 3.000 Kilometern von der Quelle im Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer schlängelt sich als blaues Band durch die Gewölberäume des Museums. Mit Objekten, Fotografien, Filmen und Illustrationen erzählt die Ausstellung 22 Geschichten vom Leben an und mit der Donau. Besucherinnen und Besucher begegnen dem sagenumwobenen „Donausaurier“, passieren mit der Ulmer Schachtel Stromschnellen und besuchen berühmte Kaffeehäuser in Wien und Budapest. Auch Ulmer Donaukiesel finden ihren Weg in die neue Präsentation.

Mit 2.880 Kilometern ist die Donau einer der längsten Flüsse in Europa und der Einzige, der von West nach Ost fließt. Die Donau war Verbindungsweg zwischen Mittel- und Südosteuropa, z.B. für deutsche Siedler, die im 18. Jahrhundert von Ulm aus donauabwärts eine neue Heimat suchten und im damaligen Ungarn auch fanden. Im Einzugsbereich der Donau leben heute 100 Millionen Menschen.

Nach knapp zweijähriger Umbauphase öffnet das DZM sein Haus und seine neuen Ausstellungen ab dem 30. April 2022.

Hinweise zu den Veranstaltungsformaten, Besuchsregeln und Öffnungszeiten der Website: www.dzm-museum.de       

„Unsere Vergangenheit in der Gegenwart, ein Tag in Tracht”

Aufruf zum Trachttag am 29. April 2022

Das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek verkündet zum achten Mal den TrachtTag, den Tag der ungarndeutschen Tracht!

Ziehen wir an einem Wochentag einen Teil unserer ungarndeutschen Tracht an, und machen wir einen durchschnittlichen Freitag zum Feiertag! Erinnern wir uns an unsere Ahnen und zeigen wir unser Erbe im Alltag! Darum geht es beim TrachtTag, bereits zum achten Mal. Der Initiative vom Zentrum kannst du dich selber anschließen, oder tue das gemeinsam mit deiner Familie, Gruppe, Schule, deinem Kindergarten bzw. deinen Freunden.

Du hast auch diesmal nichts anderes zu tun, als ein Kleidungsstück oder ein Accessoire deiner authententischen(!) ungarndeutschen Volkstracht auszuwählen, und diesen Teil mit deiner Alltagskleidung zu kombinieren bzw. ihn einen Tag lang oder zu einer Tageszeit zu tragen.

Mach Fotos oder Videos von dir in deiner Kleidung, schicke sie uns, damit wir sie veröffentlichen können! Wir möchten Allen zeigen, dass die Teile der Vergangenheit ein wichtiger Bestandteil unserer Gegenwart sind. Wir freuen uns auch auf deine Geschichten über deine Tracht.

Weitere Informationen auf www.zentrum.hu

Bildquelle: zentrum.hu

„Endlich wieder Schwabenball“

Die Stadt Gerlingen und die LDU laden zum 65. Bundesschwabenball ein

„Nach zweijähriger Pandemiepause ist es nun endlich wieder so weit“, so der Bundesvorsitzende der LDU. „Wir freuen uns auf einen wunderbaren Abend mit hochkarätigen Gästen und einem tollen Programm. Das Wichtigste dabei ist aber, dass wir endlich einmal wieder alle zusammenkommen können, um unser großes Fest gemeinsam feiern zu können“, so Joschi Ament weiter.

„Natürlich beschäftigten uns bei der Vorbereitung auch die schrecklichen Bilder von Krieg und von Flucht, die uns aus der Ukraine erreichen. Sie wecken in uns die Erinnerungen von Vertreibung und Heimatverlust unserer Eltern und Großeltern nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Und dennoch – und vielleicht gerade auch deshalb – ist es für uns wichtig, diesen Schwabenball in unserer Patenstadt Gerlingen zu feiern. Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass das „Brücken zwischen den Menschen bauen“ für uns ein unverzichtbarerer Bestandteil zur Sicherung des Friedens und der Freiheit in Europa ist“, wie der Bundesvorsitzende weiter erklärt.

„Insofern darf ich Sie alle im Namen unserer LDU – Bundes-, Landes- und LDU-Stadtverband Gerlingen – aber auch im Namen unseres Patenonkels und Bürgermeisters von Gerlingen, Herrn Dirk Oestringer, zu unserem diesjährigen 65. Bundesschwabenball am Samstag, den 7. Mai 2022 nach Gerlingen einladen.

Begrüßen Sie mit uns unseren Ehrengast Herrn Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister von Baden-Württemberg und gleichzeitig Landesbeauftragter für Vertriebene und Spätaussiedler.

Genießen Sie mit uns faszinierende Momente bei unserer Trachtenschau und den Darbietungen unserer Freunde aus Pußtawam/Ungarn und Wernau.

Erleben Sie mit uns historische Augenblicke, wenn wir Dr. Friedrich Zimmermann und Otto Heinek (posthum) für Ihr Engagement mit der Jakob-Bleyer-Medaille in Gold ehren.

Und tanzen Sie, wenn die Johann´s Kapelle aus Waschludt/Ungarn zur Unterhaltung aufspielt.

Seien Sie an 7. Mai Ungarndeutsch – und stehen Sie dazu!“