
Ausstellung über die Deportation aus Balmazújváros
Die Geschichte Ungarns im 20. Jahrhundert ist geprägt von zahlreichen unausgesprochenen und unverarbeiteten Erschütterungen. Eine davon ist die Deportation der Ungarndeutschen nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg.
Am 13. Januar 1945 wurden vom Bahnhof Balmazújváros aus 547 Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt – Männer und Frauen, Väter und Mütter, Jungen und Mädchen – in überfüllten Eisenbahnwaggons in die Sowjetunion verschleppt.
Die Ausstellung wurde anlässlich des 80. Jahrestages der Vertreibung der Ungarndeutschen aus Ungarn in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Balmazújváros-Németfalu realisiert und erinnert an die Opfer, die aus der Stadt verschleppt wurden.
Kurator der Ausstellung: István Pál
Projektleitung: Dr. Melinda Marinka
Datum: 27. März 2026, 20:00 Uhr
Ort: Liszt Institut Stuttgart
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäishce Ethnologie und Museologie der Universität Debrecen und Balmazújváros Deutschstadt
