Gemeinsame Verantwortung für das kulturelle Erbe der Donauschwaben

Der Stiftungsrat des Donauschwäbischen Zentralmuseums tagt in Ulm

In Ulm tagte kürzlich der Stiftungsrat des Donauschwäbischen Zentralmuseums (DZM) zu seiner turnusmäßigen Sitzung. Die Sitzung stand im Zeichen eines intensiven Austauschs und wichtiger Entscheidungen für die Zukunft des Museums.

Auf der umfangreichen Tagesordnung standen u.a. die Berichte des Vorstandes, des Museumsdirektors und der Kulturreferentin für die Donauschwaben, die über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Schwerpunkte der musealen Arbeit informierten. Darüber hinaus befasste sich der Stiftungsrat mit der Jahresrechnung, den Arbeitsprogrammen sowie dem Wirtschaftsplan für das Jahr 2026. Dabei nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, um sich eingehend mit den inhaltlichen und organisatorischen Perspektiven des Hauses auseinanderzusetzen.

Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme der vier Bundesvorsitzenden der donauschwäbischen Landsmannschaften, die nicht nur als stimmberechtigte Mitglieder des Stiftungsrates aktiv an den Beratungen teilnahmen, sondern den Austausch unter den Bundesvorsitzenden suchten. Diese enge Einbindung der landsmannschaftlichen Vertretungen unterstreicht darüber hinaus die zentrale Bedeutung des DZM als gemeinsames kulturelles Forum und Erinnerungsort aller Donauschwaben.

Das Donauschwäbische Zentralmuseum wurde 2000 in Ulm eröffnet und widmet sich der Geschichte, Kultur und Gegenwart der Donauschwaben im europäischen Kontext. Mit Ausstellungen, Bildungsangeboten und Forschungsprojekten trägt es maßgeblich dazu bei, dass das donauschwäbische Erbe lebendig bleibt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Mit der jüngsten Sitzung wurden wichtige Weichen für das kommende Jahr gestellt – im Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung für das kulturelle Erbe der Donauschwaben und dessen Weitergabe an künftige Generationen.