
LDU-Landesvorstand Baden-Württemberg besucht IdGL in Tübingen
Mitte Mai begab sich der Landesvorstand der LDU Baden-Württemberg zu einer Exkursion nach Tübingen. Ziel des Besuches war das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL), das als zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung der Geschichte und Kultur der Donauschwaben weit über Baden-Württemberg hinaus Bedeutung besitzt.
Der gemeinsame Vormittag wurde im Vorfeld von Institutsleiter Prof. Dr. Reinhard Johler und dem Landesvorsitzenden Joschi Ament vorbereitet. Nach der offiziellen Begrüßung durch Prof. Dr. Johler folgte eine Vorstellungsrunde der Teilnehmerinnen und Teilnehmer seitens des Instituts sowie des Landesvorstandes der LDU.
Im Anschluss gaben die wissenschaftlichen Mitarbeitenden des IdGL einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Forschungs- und Dokumentationsarbeiten des Instituts. Besonders interessiert verfolgten die Mitglieder des Landesvorstandes die Fachvorträge von PD Dr. Daniela Simon, Dr. Beáta Márkus, Dr. Cristian Cercel und Dr. Olivia Spiridon, die unterschiedliche Forschungsfelder zur Geschichte, Identität und Erinnerungskultur der Donauschwaben präsentierten.
Ein besonderer Höhepunkt des Besuches war die Besichtigung der umfangreichen Archivräume des Instituts. Dabei erhielten die Teilnehmer einen Überblick über die wertvollen Sammlungen, historischen Dokumente und wissenschaftlichen Arbeitsbereiche des IdGL. Die Archivbestände verdeutlichen eindrucksvoll die Bedeutung der Forschungsarbeit für die Bewahrung des kulturellen Erbes der Donauschwaben und der Ungarndeutschen.
In einer abschließenden Diskussionsrunde wurden gemeinsame Projekte, zukünftige Kooperationen sowie aktuelle Herausforderungen in der Erinnerungs- und Kulturarbeit besprochen. Der informative Austausch machte deutlich, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen wissenschaftlicher Forschung und landsmannschaftlicher Arbeit für die Bewahrung der Geschichte, Kultur und Identität der Ungarndeutschen bleibt.













