„Schülergruppe der LdU in Ungarn zu Gast in Gerlingen“

Begegnung zwischen jungen Ungarndeutschen und dem Jugendgemeinderat in Gerlingen

Als Anerkennung für herausragende Leistungen im Landeswettbewerb „Deutsche Sprache und Kultur“ waren nach der Corona-Pause in diesem Jahr wieder junge deutschsprachige Schülerinnen und Schüler aus Ungarn Teilnehmer einer einwöchigen Rundreise durch Baden-Württemberg.

Die Organisation lag dabei in den bewährten Händen der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen in Ungarn (LdU) unter der Leitung der LdU-Bildungsreferentin Ibolya Sax.

Zum wiederholten Male besuchte die Gruppe der LdU in Ungarn im Rahmen dieser Reise auch Gerlingen, die inoffizielle Hauptstadt der Ungarndeutschen in Baden-Württemberg.

Rückblick: Gerlingen hatte bereits im Jahre 1969 eine offizielle Patenschaft über die ungarndeutsche Landsmannschaft in Baden-Württemberg übernommen und entwickelte sich seit dieser Zeit zum kulturellen Mittelpunkt der nach Baden-Württemberg heimatvertriebenen Ungarndeutschen und zwischenzeitlich deren Nachkommen.

Die Gerlinger Stadträtin Barbara Günther führte die interessierten 26 Schülerinnen und Schüler mit ihren begleitenden Lehrer/innen durch das Stadtmuseum und damit auch durch die Gerlinger Geschichte.

LDU-Landesgeschäftsführer und Geschäftsführender Bundesvorsitzender Erich Gscheidle ergänzte die Ausführungen in Bezug auf die Vielzahl der Heimatvertriebenen aus den osteuropäischen Gebieten, die ab 1946 in Gerlingen eine neue Heimat fanden und zum größten Teil aus Ungarn stammten. Er brachte zudem seine Freude zum Ausdruck, dass Gerlingen im Besuchsprogramm der LdU als „gesetzt“ gilt.

Ein vorausgegangener Stadtrundgang mit Dieter Schweizer vom Heimatpflegeverein sowie das gemeinsame Mittagessen mit Bürgermeister Dirk Oestringer und Vertretern des Gerlinger Jugendgemeinderates und ein Besuch des Jugendhauses rundete diesen Gerlinger Tag ab.

Die LDU dankte der Stadt Gerlingen und ihrem „Patenonkel“ Bürgermeister Dirk Oestringer, dass die Patenschaftsarbeit und die freundschaftlichen Beziehungen zu Ungarn weiterhin einen so hohen Stellenwert genießen.

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