„Fußball verbindet Menschen“

Deutschland und Ungarn trennten sich unentschieden

Gerolzhofens Bürgermeister Thorsten Wozniak

Es heißt, Fußball könne Menschen zusammenbringen, egal, welche Hautfarbe, Geschlecht oder sozialen Hintergrund sie haben.

In der unterfränkischen Stadt Gerolzhofen kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft deshalb nicht nur zum Fußball zusammen, sondern seit vielen Jahren zu zahlreichen Begegnungen, die auf dem Fundament gelebter Städtepartnerschaften bestehen.

Gerolzhofen hat einige davon: Mamers in Frankreich, Scarlino in Italien und Elek in Ungarn.

Zu den Vorrundenspielen der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft ließ Gerolzhofens Bürgermeister Thorsten Wozniak deshalb den Marktplatz entsprechend beflaggen: vor dem Spiel gegen Frankreich wehte die französische Flagge und vor dem Spiel gegen die ungarische Nationalmannschaft wehte die ungarische Fahne im Zentrum der Stadt.

Joschi Ament, der in der Funktion als Vorsitzender der Gemeinschaft der Eleker in Deutschland maßgeblichen Anteil an der Unterzeichnung der offiziellen Städtepartnerschaft im Jahr 2008 hatte, erklärte Bürgermeister Wozniak noch vor dem Spielbeginn der Partie Deutschland gegen Ungarn zum Gewinner des Matches. „Auf die vielen Freundschaften der Menschen zwischen Elek und Gerolzhofen!“, so Ament.

Die Antwort aus Gerolzhofen ließ nicht lange auf sich warten: „Man muss nur überall Freundschaften pflegen, dann gewinnt man immer!“

 

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