„Wurzeln bewahren, Brücken bauen, Zukunft gestalten“

5. Donauschwäbisches Welttreffen in Waschludt/Városlőd in Ungarn

Unter dem Leitgedanken „Wurzeln bewahren, Brücken bauen, Zukunft gestalten“ fand im Sommer 2025 das 5. Donauschwäbische Welttreffen statt, zu dem der Weltdachverband der Donauschwaben unter dem Vorsitz von Jürgen Harich zusammen mit den Präsidiumsmitgliedern aus Ungarn, Edina Bunth und László Kreisz, eingeladen hatten. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Ungarn, Deutschland, Österreich, den USA, Kanada und Brasilien machten sich auf den Weg, um in Ungarn und Serbien jene Orte zu besuchen, aus denen einst die Donauschwaben hervorgingen. Damit wurde das Treffen nicht nur zu einem Gemeinschaftserlebnis, sondern auch zu einer Reise zu den eigenen historischen Wurzeln.

Ein Höhepunkt war die Präsidiumssitzung des Weltdachverbandes der Donauschwaben, die in diesem Jahr von zwei besonderen Gästen begleitet wurde: Frau Ibolya Hock-Englender, Vorsitzende der LdU in Ungarn, sowie Joschi Ament, Vorsitzender der LDU in Deutschland.

Bei einem offenen und intensiven Gedankenaustausch wurden unterschiedliche Ausrichtungen innerhalb der ungarndeutschen Gemeinschaft sowie konkrete Möglichkeiten der engeren Zusammenarbeit mit dem Weltdachverband diskutiert. Dabei zeigte sich klar: Die gemeinsamen Werte und Ziele überwiegen bei weitem die Unterschiede. Alle Beteiligten waren sich einig, künftig stärker in den Dialog zu treten und enger zusammenzuarbeiten, um die Belange der Donau- und Ungarndeutschen im In- und Ausland noch sichtbarer zu machen.

Das Welttreffen machte damit deutlich, wie wichtig der Blick zurück und die Verankerung in der Geschichte sind – ebenso aber auch, wie viel Kraft aus gemeinsamen Visionen für die Zukunft – auch über Kontinente hinweg – erwächst. Ein gelungenes Zeichen des Zusammenhalts, das alle Beteiligten zuversichtlich nach vorne schauen lässt.

 

(Bilder: Weltdachverband der Donauschwaben)