„Auch der Heilige Nepomuk wird restauriert“

Ungarische Regierung unterstützt ungarndeutsches Basismuseum in Tata

Das Ungarndeutsche Zentralmuseum in Tata wurde im Jahr 1972 als Basismuseum für die deutsche Minderheit in Ungarn gegründet und bewahrt und präsentiert seither das materielle und immaterielle Erbe der Ungarndeutschen im historischen und heutigen Ungarn. Seit 1983 befindet es sich im teilweise denkmalgeschützten Gebäudekomplex der Nepomucenus-Mühle, die im Jahre 1758 erbaut wurde.

Für die seit über 30 Jahren verschwisterten Städte Gerlingen in Baden-Württemberg und Tata im Komitat Komárom-Esztergom in Ungarn stellt das Basismuseum eine zentrale Verbindung zwischen Menschen und Organisationen beider Kommunen dar. Sowohl für die Ortsgruppe der LDU in Gerlingen, als auch für den Landesverband der LDU in Baden-Württemberg ist das Basismuseum ebenfalls seit vielen Jahren ein besonderer Ort der Begegnung.

Die Leitung des Museum um Direktor Dr. Richard Schmidtmayer bewirbt sich seit einiger Zeit um finanzielle Unterstützung, um dringend notwendige Modernisierungs-, Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten am historischen Mühlenanwesen durchführen zu können.

Dr. Schmidtmayer zusammen mit dem Parlamentsabgeordneten János Bencsik, der in Vertretung von Staatssekretär Soltész an der Pressekonferenz teilnahm

Im Januar 2021 konnten sich die Verantwortlichen nun über einen Brief von Staatssekretär Miklós Soltész – zuständig für Kirchen- und Nationalitätenangelegenheiten im ungarischen Ministerpräsidentenamt – freuen, denn mit einer finanziellen Zuwendung von 25 Mio. Forint, die aktuell genehmigt wurde, können die zwingend notwendigen Sanierungsmaßnahmen am Hauptgebäude wohl noch im Frühjahr 2021 in Auftrag gegeben werden. Auch die Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk soll fachmännisch restauriert werden, wie Dr. Richard Schmidtmayer, Direktor des Basismuseums auf der Pressekonferenz bekannt gab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.