„Gemeinsam Verantwortung für die Zukunft aller Ungarndeutschen“

Die beiden LDU/LdU-Spitzen treffen sich in Balatonfenyves

Mitte August trafen sich in Balatonfenyves/Ungarn die Spitzenfunktionäre der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) und der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn (LDU) zu einem hochrangigen Arbeitstreffen. Für die LdU in Ungarn nahm die Vorsitzende Ibolya Hock-Englender teil, die LDU Deutschland war durch den Bundesvorsitzenden Joschi Ament und Präsidiumsmitglied Erich Gscheidle vertreten.

Wie bereits seit mehreren Jahren diente das Treffen dem intensiven Austausch und der Abstimmung zahlreicher gemeinsamer Veranstaltungen und Projekte. Grundlage der Zusammenarbeit ist die zwischen beiden Organisationen bestehende Vereinbarung, die im Jahr 2021 erneuert wurde. Sie hat die beiden Teile der Volksgruppe in Ungarn und Deutschland noch enger miteinander verbunden und ein tragfähiges Netzwerk der Zusammenarbeit geschaffen.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen insbesondere die überregionalen Veranstaltungen für das laufende Jahr 2026 sowie erste Planungen für 2027. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten einer gemeinsamen, öffentlichkeitswirksamen Arbeit erörtert. Einen wichtigen Schwerpunkt bildeten auch die Themen Jugend, kulturelle Identität und die politische Ausrichtung der Volksgruppe – sowohl in Ungarn als auch in Deutschland.

Dabei wurde deutlich: Die Zukunft der Ungarndeutschen kann nur gemeinsam gestaltet werden. Der regelmäßige persönliche Austausch schafft Vertrauen, ermöglicht gemeinsame Strategien und stärkt die Verbindung zwischen den beiden Teilen der Volksgruppe.

Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Das Spitzentreffen ist inzwischen ein unverzichtbarer Bestandteil der politisch-kulturellen Zusammenarbeit zwischen LdU Ungarn und LDU Deutschland. Es dient dem Wohl und der Einheit der gesamten Volksgruppe und soll deshalb auch künftig regelmäßig fortgesetzt und weiterentwickelt werden.