„Gemeinsame Verantwortung für Geschichte und Zukunft“

Forum der Landsmannschaften tagte am IdGL in Tübingen

Das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL) ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut im Geschäftsbereich des Ministeriums des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg. Vor dem Hintergrund der historischen Verantwortung des Landes Baden-Württemberg, das 1954 die Patenschaft über die Volksgruppe der Donauschwaben übernommen hat, wurde das Institut 1987 gegründet.

Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des IdGL ist das Forum der Landsmannschaften, das seit 2008 den regelmäßigen Austausch mit den Interessenvertretungen der deutschen Heimatvertriebenen und Spätaussiedler aus Osteuropa pflegt. Dem Forum gehören die Vorsitzenden der vier donauschwäbischen Landsmannschaften an: Peter-Dietmar Leber (Banater Schwaben), Jürgen Harich (Donauschwaben), Thomas Erös (Sathmarer Schwaben) sowie Joschi Ament (Ungarndeutsche).

Das diesjährige Forum fand Anfang Mai in bewährter Weise statt. Seitens des IdGL nahmen Institutsleiter Professor Dr. Reinhard Johler sowie die Geschäftsführerin PD Dr. Daniela Simon teil. In einem intensiven und konstruktiven Gedankenaustausch wurden sowohl der Tätigkeitsbericht des IDGL für das Jahr 2025 als auch die inhaltlichen Planungen und Projekte für das laufende Jahr 2026 vorgestellt und diskutiert.

Die wissenschaftlichen Mitarbeitenden des IdGL wirken seit Jahren mit Vorträgen, Forschungsbeiträgen und fachlicher Begleitung an Kulturtagen, Begegnungen und Gedenkveranstaltungen der Landsmannschaften mit. Besonders im Jubiläumsjahr rund um die Patenschaft Baden-Württembergs für die Donauschwaben zeigt sich erneut die große Bedeutung dieser Zusammenarbeit.

Das Forum der Landsmannschaften bleibt damit ein wichtiger Ort des Dialogs, der wissenschaftlichen Begleitung und der gemeinsamen Verantwortung für die Bewahrung des kulturellen Erbes der Donauschwaben.