
Donaufest 2026 in Ulm
Das Internationale Donaufest in Ulm und Neu-Ulm stand auch 2026 wieder ganz im Zeichen der Begegnung, des kulturellen Austauschs und des europäischen Miteinanders. Zehn Tage lang präsentierten sich die Länder und Regionen entlang der Donau mit Musik, Literatur, Kunst, Kulinarik und zahlreichen Diskussionsforen. Das Donaufest unterstrich damit erneut seine Rolle als bedeutende Plattform für Verständigung und Zusammenarbeit im Donauraum.
Ein besonderer Anziehungspunkt war das Themenzelt des Donauschwäbischen Zentralmuseums (DZM). Mit einem vielseitigen Programm lud das Museum Besucherinnen und Besucher dazu ein, die Geschichte und Kultur der Donauschwaben aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Lesungen, Gespräche, musikalische Beiträge sowie Begegnungen mit Autorinnen und Autoren machten das DZM-Zelt zu einem lebendigen Ort des Austauschs. Einen besonderen Akzent setzte die Lesung „Die Donau“ mit Ildikó Frank und musikalischer Begleitung, die Literatur und Musik zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis verband.
Das Donauschwäbische Zentralmuseum leistet damit weit mehr als klassische Museumsarbeit. Es vermittelt die Geschichte der Donauschwaben wissenschaftlich fundiert, fördert den Dialog über Migration, kulturelle Identität und Erinnerungskultur und schlägt zugleich Brücken zu den heutigen Gesellschaften im Donauraum. Gerade im Rahmen des Donaufestes wird deutlich, wie Geschichte und Gegenwart miteinander verbunden werden können und wie wichtig der grenzüberschreitende Austausch für ein gemeinsames europäisches Verständnis ist.
Für die Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn ist das Donaufest ein wichtiger Treffpunkt. Es bietet Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen, neue Partnerschaften zu knüpfen und gemeinsam mit zahlreichen Institutionen und Kulturträgern die Vielfalt des donauschwäbischen Erbes sichtbar zu machen.


