
Gedenkfeier zum 178. Jahrestag der Ungarischen Revolution und des Freiheitskampfes von 1848/49
Anlässlich des 178. Jahrestages der Ungarischen Revolution und des Freiheitskampfes von 1848/49 fand im Ungarischen Kulturzentrum Stuttgart eine feierliche und würdige Gedenkveranstaltung statt. Eingeladen hatten Dr. András Izsák, Generalkonsul von Ungarn in Stuttgart, sowie Dr. Dezső B. Szabó, Direktor des Liszt Instituts.
Der 15. März zählt zu den bedeutendsten Nationalfeiertagen Ungarns und steht sinnbildlich für die Geburtsstunde des modernen parlamentarischen Staates. In seiner Festrede betonte Generalkonsul Izsák die bleibende Kraft der Freiheitsideale von 1848. Die Geschichte habe gezeigt, dass keiner der ungarischen Freiheitskämpfe vergeblich gewesen sei. Vielmehr hätten die Ideale von Freiheit, nationaler Selbstbestimmung und Zusammenhalt die Nation durch alle historischen Umbrüche getragen – vom Ausgleich über Trianon bis hin zu den Ereignissen von 1956 und 1989.
Für den musikalischen Rahmen sorgte der renommierte Musiker Tibor Bornai mit seinem Konzert „Ein Stück aus meinem Herzen“. In seinen Kompositionen verband er persönliche Erinnerungen mit dem reichen musikalischen Erbe Ungarns und schuf so eine eindrucksvolle, emotionale Atmosphäre. Seine Darbietung unterstrich die enge Verbindung zwischen Kultur, Erinnerung und nationaler Identität.
Beim anschließenden Empfang nutzten zahlreiche Vertreter ungarischer und deutscher Institutionen sowie Mitglieder des Landesvorstandes der LDU die Gelegenheit zum Austausch. Neben der Reflexion über die Veranstaltung standen auch aktuelle Fragen der deutsch-ungarischen Be-ziehungen im Mittelpunkt der Gespräche.
Die zentrale Botschaft von 1848 – „Frieden, Freiheit und Einigkeit“ – ist heute aktueller denn je und bleibt Auftrag und Verpflichtung zugleich.
