11.07.2026 *** Bündeltanz

Ein bewegendes Theatererlebnis zur Erinnerung an die Vertreibung

Im Jahr 2026 jährt sich die Vertreibung der Deutschen aus Ungarn zum 80. Mal. Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten etwa 220.000 Ungarndeutsche ihre Heimat verlassen – oft mit nichts weiter als einem kleinen Bündel.

Ganze Dorfgemeinschaften wurden auseinandergerissen, Familien getrennt, Lebenswege radikal verändert.

Zugleich gab es auch Ausnahmen: einzelne Orte und Gemeinschaften blieben von der Vertreibung verschont – ein Umstand, der die Erinnerung bis heute vielschichtig macht.

Aus Anlass dieses Gedenkjahres wird das eindrucksvolle Theaterstück „Bündeltanz“ im Rahmen des Donaufest Ulm in Ulm gezeigt:

Wann:           Samstag, 11. Juli 2026, 19:00 Uhr

Wo:                Ulm, Podium im Theater Ulm

Das Stück wurde 2021 in Feked uraufgeführt und basiert auf authentischen Erinnerungen und Zeitzeugenberichten. Es erzählt die Geschichte der Vertreibung aus persönlicher Perspektive – nahbar, eindringlich und emotional.

„Bündeltanz“ schafft ein unmittelbares Theatererlebnis: Das Publikum wird Teil des Geschehens und erlebt die existenzielle Unsicherheit jener Zeit hautnah. Das namensgebende „Bündel“ steht dabei symbolisch für das Wenige, das den Menschen blieb – und für den schwierigen Neuanfang.

Ein Theaterabend, der Geschichte lebendig macht – und berührt.

Wir laden Sie herzlich ein, diese besondere Aufführung zu erleben und gemeinsam ein wichtiges Kapitel ungarndeutscher Geschichte ins Bewusstsein zu rufen.

Kooperationspartner: Donauschwäbisches Zentralmuseum (DZM), Kulturreferentin für den Donauraum am DZM, Deutsches Kulturforum Östliches Europa, Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn