
Neuer Dokumentarfilm über die Ungarndeutschen feiert erfolgreiche Premiere
Am 16. Februar 2026 feierte der neue Dokumentarfilm „300 Jahre – aber was haben die Schwaben je für uns getan?“ seine erfolgreiche Premiere. Der Film beleuchtet die mehr als 300-jährige Geschichte der Ungarndeutschen und stellt die Frage nach ihrem Beitrag zur Entwicklung Ungarns – von der Ansiedlung im 18. Jahrhundert über die schweren Jahre von Deportation und Vertreibung bis hin zur Gegenwart.
Zu den Gästen der Premierenveranstaltung gehörten unter anderem der Staatssekretär im ungarischen Ministerpräsidentenamt Miklós Soltész, der Parlamentskandidat der Ungarndeutschen Gregor Gallai sowie die Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen Ibolya Hock-Englender.
Regie führte der ungarische Dokumentarfilmer Gábor László. Der aktuelle Film ist bereits sein fünftes Werk, das sich mit Themen der deutsch-ungarischen Geschichte beschäftigt.

Bekannt wurde er insbesondere durch seinen Film „Wir Schwaben waren immer gute Ungarn“, der die über tausendjährige gemeinsame Geschichte von Deutschen und Ungarn nachzeichnet und dafür auch mehrfach auf ungarischen Filmfestivals ausgezeichnet wurde.
Der neue Dokumentarfilm – mit der ungarndeutschen Schauspielerin Szandra Holczinger in der Hauptrolle – knüpft thematisch an diese Arbeiten an und vermittelt die Geschichte der Ungarndeutschen anhand historischer Hintergründe, persönlicher Erinnerungen und eindrucksvoller Bilder.
Der Film ist in ungarischer Sprache mit deutschen Untertiteln verfügbar und richtet sich damit sowohl an ein ungarisches als auch an ein deutschsprachiges Publikum.
Das Interesse ist bereits jetzt sehr groß: Mehr als 100 Anfragen von deutschen Selbstverwaltungen und Organisationen sind eingegangen, die den Film noch im Laufe dieses Jahres zeigen möchten.

Interessierten kann der Film kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Weitere Informationen zum Film erhalten Sie bei Georg Albrecht unter albrecht.georg@gmx.de
