„Wir trauern um unseren ehemaligen Bundesvorsitzenden Gallus Rehm“

Ein Mann der ersten Stunde starb im Alter von 95 Jahren

(Foto: Astrid Eckert/TUM)

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn trauert um ihren ehemaligen Bundesvorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Drs. h.c. Gallus Rehm.

Prof. Rehm wurde am 18.10.1924 in Nyomja im Kreis Bohl in Ungarn geboren. Aufgrund seiner Verdienste um die Verbindungen zu seiner Herzensheimat im Komitat Branau wurde ihm u.a. die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Szederkény verliehen.

Innerhalb der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn gehörte Gallus Rehm zu den so genannten Urgesteinen.

Prof. Rehm war seit dem Zusammenschluss der beiden ungarndeutschen Landsmannschaften in Baden-Württemberg und Bayern von 1980 bis 1987 Vorsitzender der Bundesdelegierten-versammlung und von 1987 bis 1999 Bundesvorsitzender der LDU in Deutschland. Er blieb der LDU auch nach seinem Rückzug aus der ersten Reihe eng verbunden.

Am 27. August 2020 starb Prof. Gallus Rehm im Alter von 95 Jahren in München.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Bundespräsidium und Bundesvorstand

der

Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn

„Die LDU in Baden-Württemberg setzt auf Bewährtes“

Joschi Ament bleibt Landesvorsitzender; Alfred Freistädter und Erich Gscheidle einstimmig wieder gewählt

das alte und neue Landespräsidium: Alfred Freistädter, Joschi Ament und Erich Gscheidle (v.l.n.r.)

Unter Einhaltung der geltenden Coronaregeln fand im Gerlinger Rathaus Ende Juli 2020 die ordentliche Jahreshauptver-sammlung der LDU in Baden-Württemberg statt.

Nach der Begrüßung durch den Landesvorsitzenden Joschi Ament überbrachte Bürgermeister Dirk Oestringer die Grüße der Patenstadt Gerlingen. Er bedauerte, dass wenige Wochen nach seiner Amtseinführung im Februar 2020 – bedingt durch die Pandemie – sämtliche Aktivitäten der LDU und der Stadt Gerlingen abgesagt werden mussten. Neben dem großen Bundesschwabenball sei auch die lang geplante Reise des Patenschaftsrates im Mai 2020 ausgefallen. Er hoffe, dass alle Aktivitäten möglichst zeitnah im nächsten Jahr wieder ohne Einschränkungen stattfinden können.

Im folgenden Bericht des Vorsitzenden ging Joschi Ament besonders auf die Wahrnehmbarkeit der LDU ein, die er seit seinem Amtsantritt im Herbst 2018 immer wieder selbst einfordere. So habe der Landesvorstand – und Ament selbst überschneidend auch in der Funktion des ehrenamtlichen Bundesvorsitzenden – in den vergangenen zwei Jahren an 43 Veranstaltungen teilgenommen. Ament erwähnte dabei besonders Begegnungen in Ungarn, Berlin, Stuttgart und Gerlingen. Alleine der LDU-Newsletter sei seit 2017 insgesamt 165 Mal erschienen. Trotz der allgemeinen Nachwuchssorgen auf allen Organisationsebenen wolle Ament auch in Zukunft alles dafür geben, die Menschen für die LDU zu begeistern.

Landesschatzmeister Alfred Freistädter berichtete von soliden finanziellen Verhältnissen des Landesverbandes, ließ aber auch erkennen, dass die LDU ohne Unterstützung der Stadt Gerlingen und des Landes Baden-Württemberg nicht überlebensfähig wäre.

Die LDU-Stellvertreter: Georg Köber, Markus Czinszky und Frannz Huber zusammen mit dem Landesvorsitzenden

Die anschließenden Neuwahlen bestätigten das bisherige Führungstrio mit Joschi Ament (Vorsitzender), Alfred Freistädter (Schatzmeister) und Erich Gscheidle (Geschäftsführer). Mit Uwe Engelhardt (Schriftführer), Franz Huber, Georg Köber und Markus Czinszky (alle stellvertretende Landesvorsitzende) wurde der Vorstand komplettiert.

Für den neuen Landesvorstand steht die Landeskulturtagung im Oktober 2020, aber auch die Planung des Bundesschwabenballs 2021 sowie die Informationsreise des Patenschaftsrates im Mittelpunkt der Arbeit für die kommenden Monate.

Das Landespräsidium zusammen mit dem Ehrenbundesvorsitzenden Dr. Friederich Zimmermann