Deutsche aus Ungarn in Rheinland-Pfalz: Historie

Die Deutschen aus Ungarn bilden in Rheinland-Pfalz keine eigenständige Vereinigung.

Vielmehr organisierten sie sich vom Anfang an mit den anderen Vertriebenen und Flüchtlingen aus Südosteuropa. So wurde am 21. Oktober 1950 in Neustadt an der Weinstraße „Die Landsmannschaft der Deutschen aus dem Donauraum“ gegründet.

Diese Landsmannschaft fasste als Landesverband die Banater Schwaben aus Rumänien, die Deutschen aus Ungarn und Jugoslawien zusammen. Der Vorsitzende wurde Stefan Rettig (Jugoslawien), Stellvertreter Nicolaus Maurus (Banat) und Hans Rippert (Ungarn).

1954 wurde die Landsmannschaft unbenannt zur „Donaudeutsche Landsmannschaft in Rheinland-Pfalz e.V. “.

Die Tätigkeit der Landsmannschaft umfasst neben der Betreuung der Mitglieder, Organisieren und Durchführen von regelmäßigen Veranstaltungen, wie Kultur- und Tanzveranstaltungen, Pflege und Bewahren des Brauchtums, Kontaktpflege zu den alten Heimatländern und den Donauschwaben weltweit, Empfang von Gastgruppen aus dem Ausland, Aufrechthalten der zwei Vereinsheime.