Gedenkkonferenz in Budapest - Rede von Dr. Friedrich A. Zimmermann

Gedenkkonferenz des 60. Jahrestages der Entrechtung und Vertreibung der Ungarndeutschen 16. November 2007 Budapest

„Vertreibung der Ungarndeutschen und ihre Brückenfunktion vor und nach der Wende“

(Dr. Friedrich A. Zimmermann, LDU Ehrenvorsitzender)

Sehr geehrte Frau Präsidentin Dr. Szili,
sehr geehrte Ehrengäste,
liebe heimatverbliebenen und heimatvertriebenen Landsleute,
meine Damen und Herren,

zunächst möchte ich mich bei Ihnen, sehr geehrte Frau Präsidentin, für die sehr persönlich gehaltene Einladung zu dieser Gedenkkonferenz bedanken.
Es ist eine große Ehre für mich, heute vor diesem Auditorium in diesem hohen Hause, sprechen zu dürfen.
(Kurz zu meiner Person: bei unserer Vertreibung in Kaltenstein/Levél am 27.8.1945 aus den Häusern und Transport in das benachbarte Dorf Zanegg/Mosonszolnok war ich 11 Jahre alt; wir waren bis zum Abtransport April 1946 in diesem Ghetto Zanegg).
Meine Damen und Herren,
Der französische Schriftsteller Victor Hugo hat einmal gesagt:
„Die Vergangenheit ist ein Teil von uns selbst, vielleicht sogar der Wesentlichste. Was ist der Baum ohne seine Wurzel, was ist der Fluss ohne seine Quelle?“

Wir sind heute bei diesem „Festakt“ an die Quelle zurückgekehrt, um zu gedenken und unsere, die ungarndeutsche Geschichte, Revue passieren zu lassen. Wenn wir uns auf diese Zeit vor 60 Jahren und danach besinnen, werden wir feststellen, dass sie die tragischsten in unserer fast 300-jährigen bzw. für Westungarn ihrer 1200-jährigen Geschichte, waren,
und wir müssen uns fragen, wie konnte es dazu kommen und wer trägt dafür die Verantwortung?
Dies gelingt aber nur, wenn wir die Geschichte – unsere Geschichte – objektiv und ehrlich analysieren, wozu natürlich hier nicht die Zeit ist,
aber bereits schon einiges von kompetenten Persönlichkeiten gesagt wurde.

Arnold Toynbee (der berühmte englische Geschichts- und Kulturphilosoph) sagt zur Geschichte:
„Da die Zukunft verborgen vor uns liegt bis sie Wirklichkeit wird, müssen wir nach der Vergangenheit schauen, um Licht über die Zukunft zu erhalten, und die Erfahrungen der Vergangenheit vermitteln uns das einzige Licht für die Zukunft, das uns zugänglich ist. Erfahrung ist aber nichts anderes, als ein anderer Ausdruck für Geschichte.“

Da wir Heimatvertriebene in unserer neuen Heimat infolge erfolgreicher Integration unserer Nachkommen eine aussterbende Ethnie sind,
können sicherlich Schlussfolgerungen aus den Geschehnissen der vergangenen 60 Jahre für die weitere Existenz bzw. Überleben der heimatverbliebenen Ungarndeutschen sinnvoll sein, auf die wohl Herr Heinek näher eingehen wird.

Ich möchte also, meine Damen und Herren, kurz einige Gedanken – als Nichthistoriker zum Hintergrund unserer Vertreibung, ausführen.

Die „innere Vertreibung“ der Ungarndeutschen begann bereits weit vor dem 1. Weltkrieg durch die beginnende Zwangsmagyarisierung und dem Apponyischen Schulgesetz von 1907 durch Abschaffung der über 1200 deutschen Schulen z.Zt. des Ausgleichs; Nach dem 1. Weltkrieg gab es praktisch keine reine deutsche Schule mehr.
Dies geschah in der Ideologie und dem Rahmen des grassierenden Nationalismus zur Herstellung eines reinen Nationalstaates, was sich in dem, von dem „größten Ungarn – Graf Stefan Széchényi“ formulierten, Satz wiedergeben lässt:
„Nyelvében él a nemzet“ – eine Nation lebt in ihrer Sprache“ – man könnte auch sagen: überlebt ein Volk.
Aber genau diese Erkenntnis hat man den Minderheiten nicht zugestanden!

Dem, während des 1. Weltkrieges und vor allem nach dem sog. „Trianoner Friedensdiktat“ von 1921, zunehmenden Druck auf die deutsche Minderheit versuchte der Germanist und kurzzeitige Minderheitenminister Prof. Dr. Jakob Bleyer, 1921 durch Gründung des „Sonntagsblattes“ – Wochenblatt für das deutsche Volk in Ungarn –, entgegenzuwirken (geboren in Tscheb im heutigen rumän. Banat; die Vorfahren kamen aus Au im Murgtal in der Nähe von Baden-Baden).

1923 gründete er zur Unterstützung und Stärkung der ungarndeutschen Identität den „Ungarländischen Deutschen Volksbildungsverein“ (UDV) und die seit 1925 jährlich stattfindenden Schwabenbälle, die auch heute noch in Gerlingen, Backnang, Ulm u.a. Städten stattfinden. Ebenfalls 1925 gründete er die Studentenverbindung „Suevia“, zur Heranbildung einer neuen, jungen ungarndeutschen Intelligenz.

Diese seine Aktivitäten führten zu einem Wiedererwachen des Ungarndeutschtums, weshalb er zurecht als der „Erwecker“ des schon fast verlorenen Ungarndeutschtums bis zum heutigen Tag verehrt wird. Ohne sein Wirken wäre unsere Geschichte sicherlich anders gelaufen. 

Zu seinem Gedächtnis wurde von der Bundeslandsmannschaft der Deutschen aus Ungarn 1980 die Prof.-Dr.-Jakob-Bleyer-Medaille (in Silber und Gold) zur Ehrung von Persönlichkeiten, die sich um das Ungarndeutschtum verdient gemacht haben, eingeführt; erster Preisträger in Gold war der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Gebhardt Müller, als Dank für die Übernahmen der Patenschaft über alle Donauschwaben; weitere Preisträger waren u.a. Ministerpräsident Erwin Teufel, Staatssekretär Gustav Wabro sowie die Bürgermeister von Gerlingen, - die Patenonkel der LDU (Wilhelm Eberhard, Albrecht Sellner), und der hier Anwesende jetzige Bürgermeister von Gerlingen, Georg Brenner und zuletzt Prof. Dr. Jenö Kaltenbach. Verdiente Landsleute wie Josef de Ponte, Dr. Paul Ginder, Josef Brasch, Josef Schneider u.a. sollen hier ebenfalls erwähnt werden. Über die Zeit vor und nach Bleyer gibt es fundierte Kenntnisse durch die wissenschaftliche Historikerkonferenz 5./6. März 1988 in Budapest und die im Februar 2007 erfolgte „Tagung über den Volksbund“, im Haus der Ungarndeutschen, hier in Budapest, in denen auch die Hintergründe der Vertreibung bearbeitet und aufgezeigt wurden. Ich beschränke mich nur auf einige Publikationen (im Anhang), die belegen, dass die ungarische Regierung schon im Mai 1945 (damals mehrheitlich konservativ) den Antrag auf „Ausweisung seiner Schwaben nach Deutschland“, gestellt hat. Man bedenke, noch im gleichen Monat des Kriegsendes, wobei Ungarn bis zum Schluss auf der Seite des Reiches kämpfte.

Es ist Béla Bellér zu verdanken, der auf die von ungarischen Politikern gerne übernommene „Potsdam Legende“ hinwies, dass nämlich die Ungarn von den Alliierten gezwungen worden wären, ihre so „geliebten Schwaben“ , die Horthy schon 1940 Hitler anbot, zu vertreiben.
Diese Potsdam Legende hat sich z.T. bis in die heutige Zeit erhalten, sowohl in Ungarn als auch in Deutschland , so z.B. bei dem Staatsbesuch von Ministerpräsident József Antal 1990 in Stuttgart, im Haus der Donauschwaben in Sindelfingen - wo er diese These vertrat -, bis hin zu den zahlreichen Reden und Vorträgen, z.B. auch bei den Millenniums-Veranstaltungen 2000 an den Universitäten in Heidelberg, Tübingen und Stuttgart, oder ungarischen Presseorganen, um nur einige zu erwähnen.

Dabei hat sich doch das Ungarische Parlament bereits 1990, und 1992 die ungarische Regierung, für die Vertreibung entschuldigt, wobei aber die Schuldfrage nicht so eindeutig angesprochen wurde wie in der Rede von Staatssekretär Csaba Tabajdi im März 1996, zum Gedenken des 50. Jahrestages der Vertreibung der Ungarndeutschen, wovon man aber später lesen konnte, dass dies in der veröffentlichten Meinung kaum bemerkt wurde.

Man sollte auch nicht vergessen, dass sich bereits 1983 der Wind in der kommunistischen Partei zu drehen begann. Beim 6. Kongress des „Demokratischen Verbandes der Ungarndeutschen“ hat der Generalsekretär des ZK der ungar. Sozialist. Arbeiterpartei, György Aczél , u. a. in etwa gesagt:
„...tief beklagen wir, dass unschuldige Menschen für Sünden leiden mussten, welche sie nicht begangen haben...“
Dies war im Prinzip die erste Reaktion aus einem der Vertreiberstaaten auf die in der Charta der Heimatvertriebenen von 1951 angebotenen Hand zur Aussöhnung
(s. dazu auch eine ausführliche Stellungnahme unseres damaligen Bundesvorsitzenden Dr. Hans Sauter in der „Unseren Post“ vom Januar 1985).

Besonders erwähnen möchte ich noch den Besuch von Staatspräsident Árpád Göncz 1991 in Stuttgart, wo er auch um einen Kontakt mit den offiziellen Vertretern der ungarndeutschen Vertriebenen bat und dabei folgende für die Ungarndeutschen wesentlichen Aussagen gemacht hat:
„Ich möchte es noch erleben, dass jedes ungarndeutsche Kind wieder perfekt seine Muttersprache spricht“ und in etwa:
„ die Ungarndeutschen haben aufgrund ihrer Doppelidentität eine wichtige Funktion für das Verhältnis von der BRD zu Ungarn und für Ungarn auf dem Weg nach Europa“.
- Ungarn ist jetzt in der EU; aber was ist mit der Muttersprache der Kinder?? -
Aufgrund des Kontaktes mit den vertriebenen Ungarndeutschen im Kloster Bebenhausen b. Tübingen, sind seine, Göncz’s, Bemühungen um das „Zweite ungarische Entschädigungsgesetz mit Berücksichtigung der vertriebenen Ungarndeutschen“ besonders erwähnenswert. Es gab zwar keine wirkliche Entschädigung für Verlust von Haus, Hof und Ländereien, aber doch war und ist die erfolgte „Teilentschädigung“ eine moralisch versöhnende und symbolische Geste.

Abschließend zu diesem Thema der Vertreibung, möchte ich nur darauf hinweisen, dass Ungarn ursprünglich alle seine Schwaben von ca. 500.000 mit Bezug auf die Volkszählung 1941 (s. Pester Lloyd v. 8.2.2006 “Eine schicksalsträchtige Volkszählung“) „aussiedeln“ wollte. Dieses musste aber nach der Weigerung der USA bei ca. 200.0000 in Viehwaggons Abtransportierten, wegen Überfüllung der US-Zone, eingestellt werden, worauf Ungarn sich nicht zu schade war, auch nach Erlaubnis durch die UDSSR, 50.000 in den Folgejahren in die SBZ (sowjetische besetzte Zone) abzutransportieren (s. DOD 10/2007, Peter Bien „Aus der schwäbischen Türkei nach Sachsen“!) .

Interessant ist in diesem Zusammenhang noch die Publikation von Prof. Kittel in der FAZ vom 12.7.2005 „Das deutsche Problem“, mit der Frage, wieso Ungarn seine Deutschen vertrieb, obwohl es doch wesentlich weniger unter den Nazis gelitten hatte als z.B. Frankreich, Belgien und Dänemark, die zwar Schuldige bestraft, aber keine kollektive Schuldzuweisung und Vertreibung durchgeführt haben.

Ein Sonderfall – aber doch auch repräsentativ für die damalige antideutsche Haltung in Ungarn – ist die Inhaftierung im Jahre 1950 von über 1200 aus der UDSSR in die Heimat entlassenen ungarndeutschen Soldaten, - vom Reich 1944 in die Wehrmacht und SS eingezogen -, die nach Ankunft in Ungarn in einem Schweigelager in Tiszalök zum Bau eines Staudammes unter unmenschlichen Bedingungen gefangen gehalten wurden, und die erst nach vielen Bemühungen von Seiten der BRD und zuletzt von Dr. Leber, Ungarndeutsche Landsmannschaft, Stuttgart, durch ein Telefonat mit dem damaligen Ministerpräsidenten Imre Nagy, endlich ab November 1953 freikamen. 


Meine Damen und Herren, lassen sie mich noch kurz auf die Brückenbauerrolle der Ungarndeutschen, ergänzend zu Loderers Ausführungen, eingehen. Ein Spezifikum der vertriebenen Ungarndeutschen war und ist ihre starke Bindung an ihre alte Heimat, die sie bereits in den ersten Jahren nach ihrer Vertreibung wieder durch Reisen reaktiviert haben. Sie haben noch lange geglaubt, dass sie wieder nach Hause kämen. Besonders die Landsleute aus Westungarn, die nach dem 1. Weltkrieg aufgrund der „Ödenburger Abstimmung“ nicht zu Österreich kamen, hofften bei einem baldigen Friedensvertrag mit Österreich dem Burgenland angegliedert zu werden. Die Landsmannschaft mit ihrer Anbindung an die Caritas in Stuttgart bzw. dem ev. Hilfswerk in München war 1956 in vielen Aktionen für die Flüchtlinge aus Ungarn aktiv und danach entwickelten sich inoffizielle Kontakte zu den Vertretern des „Demokratischen Verbandes der Ungarndeutschen“; nach der Wende wurden diese mit dem neu gegründeten Verband intensiviert und gipfelten letztlich 2000 in einer offiziellen „Vereinbarung“ zwischen der Bundeslandsmannschaft der Deutschen aus Ungarn (LDU) und der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU), (gleiches Wappen von Josef de Ponte) mit einer offiziellen Unterzeichnung im Oktober in Gerlingen.

Vorsitzende der Landsmannschaft, wie auch Vertreter der Landsleute in Ungarn, waren und sind Mitglieder in der Gemischten Kommission Baden-Württemberg/Ungarn und Teilnehmer bei offiziellen Besuchen der Landesregierung in Budapest.

Leider waren wir, die Vertriebnen, bei Besuchen von Vertretern der Bundesregierungen in Ungarn in der Vergangenheit und Gegenwart wenig gefragt, was dann dazu führte, dass sich z.B. Präsident Rau beim Gespräch mit Vertretern der Landesselbstverwaltung als nicht sehr kompetent über die Lage der deutschen Minderheit zeigte.

Abschließend erlauben Sie mir, Frau Präsidentin, noch einige Gedanken zu dem in Europa als hervorragend eingestuften Minderheitengesetz von 1993,
wozu der bekannte Hungarologe Prof. Fischer damals ausführte:
hoffentlich nimmt es nicht die gleiche Entwicklung wie das Gesetz von1868/69, nach Belgien damals das zweitbeste Gesetz in Europa, welches erstere sich aber nach kurzer Zeit ins Gegenteil verkehrte.

Die Aussagen des gerade ausgeschiedenen Ombudsmannes Prof. Jenö Kaltenbach über die gegenwärtige Lage der deutschen Minderheit (s. Pester Lloyd v. 18.4.2007; „Ungarndeutsche in kritischer Lage „) und des langjährigen Geschäftsführers der Landesselbstverwaltung Albert Koncsek (Neue Zeitung, 31.8.2007; Titel: „Wollende Herzen“..... Ungarn ist dabei, den Schein einer Minderheitenpolitik zu wahren..... und Deutschland, ... zieht sich still und leise aus seiner Verantwortung zurück......) zeigen die Schwierigkeiten, die für die deutsche Minderheit zukünftig noch bestehen.

Große Hoffnung setzen daher auch wir, sehr geehrte Frau Präsidentin, auf Ihre besonderen Anstrengungen für die Überwindung der jahrelangen Stagnation im Parlament in Minderheitenfragen, was Sie ja u.a. letztes Jahr bei Ihrer Rede in Budaörs, anlässlich der Einweihung der Landesvertreibungsgedenkstätte, schon deutlich bewiesen haben.

Wir danken Ihnen für das Zustandebringen dieser Gedenkkonferenz, wodurch Ungarn sich wieder weit von den anderen Vertreiberstaaten positiv abhebt!

Schließen möchte ich mit einem Ausspruch von Herrn Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europaparlaments, am Tag der Heimat im August diesen Jahres in Berlin, u.a. sagte er:
....„Niemand hat das Recht von uns zu verlangen, dass wir vergessen..... ....Der Wille zu vergeben und der Wille zu vergessen sind nicht das Gleiche! ....
Erinnerung, Vergebung und Versöhnung gehören zusammen.“

... und ich möchte hinzufügen:
Diese sind wesentliche Fundamente am gemeinsamen Haus Europa.

(Die Rede wurde nur in Ausschnitten vorgetragen („kursiv-klein“ weggelassen), aufgrund des Wunsches der Gastgeberin, Frau Präsidentin Szili, die „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ von 1950, im Wortlaut, innerhalb des mir gegebenen Zeitrahmens (15 Min.) in diesem würdigen Rahmen, zu verlesen!.)





Für weitere Informationen zu dem Thema Vertreibung der Ungarndeutschen verweise ich auf folgende Publikationen:

- Dokumente der Alliierten Kontrollkommission in Ungarn (1945 – 1947); Neue Zeitung 51-52/2000

- Dokument einer Regierungssitzung von 1945;
Pester Lloyd 22. 1. 1997,
mit dem Ausspruch des konservativen Ministers für Wideraufbau, József Antall (Vater von MP Antall 1990):“...wir werden nie wieder eine solche Möglichkeit haben, um die Deutschen loszuwerden..“

- Die Lage der deutschen Minderheit nach der Wende (nicht gut!)
Interview von Botschafter Alexander Arnot,
in Magyar Hirlap, 6.9.1993 (ungarisch)

- Die Genese der Deutschenfrage in Ungarn
Kristián Ungváry, Pester Lloyd 24.9.2003

- Das deutsche Geschwür im Körper der Nation; Reinhart Olt, FAZ 9.9.2006

- Von Aufstand keine Rede
Tiszalök – ein ungarisches Arbeitslager der 50er Jahre -
Pester Lloyd, 23.3.2005

- Vom Volksbildungsverein zum Volksbund
(Geschichte der Deutschen in Ungarn 1933-1938);
Béla Bellér, Suevia Pannonica 2000

- Der Volksbund der Deutschen in Ungarn 1938 – 1944
(Unter Horthy und Hitler)
Norbert Spannenberger, Oldenburg Verlag München 2002

- 300 Jahre Zusammenleben – Aus der Geschichte der Ungarndeutschen
(in deutsch und ungarisch), 2 Bände ; u.a. Dr. Sauter: „Die Brückenbaurolle der Ungarndeutschen!“;
Tankönyvkiadó, Budapest 1988

- Jakob Bleyer – Ein Leben für das Ungarndeutschtum (1874 – 1933)
St. Gerhards-Werk Ungarn, Budapest, August 1994

- Die ungarndeutsche Tragödie im 20. Jahrhundert
Dr. Paul Ginder, Stuttgart 2000

- Die Nemesis von Potsdam
Alfred de Zayas, 2005 München, Herbig Verlag

- Die Reden in Budaörs am 18.6.2006
Einweihung und Enthüllung des Landesdenkmals zur Vertreibung der Ungarndeutschen (Neue Zeitung 14.9.2006; in www.neue-zeitung.hu)